Arbeiten in der Schweiz

Sie suchen als Grenzgänger Schweiz einen Job oder arbeiten schon als Grenzgänger und möchten sich beruflich verändern? Wir informieren auch über die Krankenversicherung Schweiz.

Friedmann_DirkGute Arbeitskräfte sind in der Schweiz gesucht. Insbesondere dieses Jahr empfinden wir zum Vorjahr wieder eine gesteigerte Nachfrage an qualifizierten Personen, die als Grenzgänger tätig werden wollen.

Arbeitnehmer/innen aus Deutschland, die als Grenzgänger Schweiz arbeiten möchten sind in der Regel als Grenzgänger oder Aufenthalter tätig.

Grenzgänger sind Personen, die in Deutschland wohnen und in der Schweiz arbeiten. In der Regel kehren sie nach der Arbeit wieder zum Wohnort zurück und brauchen eine Grenzgänger Krankenversicherung

Aufenthalter dagegen ziehen in die Schweiz um dort zu arbeiten.

Beide Möglichkeiten bieten Vor- und Nachteile. Wichtige Unterschiede sehen Sie unten:

Grenzgänger Schweiz Aufenthalter
+ geringe Lebenshaltungskosten + geringe Steuerbelastung
+ günstiger Miete/Imobilienpreise + MwSt. Rückerstattung beim Einkauf in Deutschland bzw. in EU Ländern
+ Anspruch auf Elterngeld deutlich höhere Mieten/Immobilenpreise
+ Grenzgänger Krankenversicherung deutlich höhere Lebenshaltungskosten
+/- deutsches Schulsystem Kinderhort ist sehr teuer
+/- Wechselkurs EUR/CHF Kindergarten i.d.R. erst ab 5. Lebensjahr
 –  höhere Steuerbelastung Die Auswanderung ist ein gr. Aufwand

Unsere Mitarbeiter von der AXA Hauptvertretung Jens Haufe aus Waldshut und AXA Generalagentur Dirk Friedmann aus Rheinfelden informieren Grenzgänger am ganzen Hochrhein von Jestetten bis Lörrach.  Neben dem Unterschied der Arbeitsbedingungen, erstellen wir Musterlohnberechnungen, Steuersparmodelle (z.B. Direktversicherung fuer Grenzgaenger, Beitragsentlastungstarife, etc.), erklären Ihnen die Sozialversicherungen und andere Änderungen welche auf Grenzgänger Schweiz zukommen. Auch informieren wir über die 4 Möglichkeiten der Grenzgänger Krankenversicherung zum Beispiel die KVG Versicherung nach den bilateralen Verträgen.

Sie arbeiten noch in Deutschland und möchten Arbeit in der Schweiz finden? Auf der nächsten Seite finden Sie eine Auswahl von Jobbörsen welche Stellenangebote Schweiz offerieren. Jobs in der Schweiz werden aber sehr oft durch Personalvermittler vergeben. Dabei handelt es sich i.d.R. nicht wie in Deutschland um Zeitarbeitsfirmen mit geringen Löhnen. Sie können die Tätigkeit eher mit einem Head Hunter vergleichen. Die potentiellen Arbeitgeber definieren das Mitarbeiterprofil und tun die Personalsuche an Personalvermittler outsourcen. Diese erhalten bei Erfolg eine Provision welche vom Arbeitgeber nicht von den Jobsuchenden übernommen wird.

Aufgrund unserer sehr guten Erfahrungen mit Personalvermittlern, bieten wir Interessenten die in der Schweiz arbeiten möchten an, eine Liste mit Personalvermittlern zu erstellen, welche im gewünschten Kanton und Branche aktiv Jobs anbieten (z.B. Jobs in Basel Schwerpunkt Medizin). Das entsprechende Formular finden Sie auf das nächsten Seite.

Bitte beachten Sie, dass der Kurs von ca. 1,08 CHF/€ (Stand 11.01.2016) für Grenzgänger sehr Interessant ist, aber der Schweizer Wirtschaft stark schadet. Bereits zu Zeiten des Mindestkurs (2013 – 2015) von 1,20 CHF/EUR hat die Schweizer Wirtschaft schon massiv gestöhnt und eine Anhebung des Mindestkurses auf 1,30 – 1,40 VHF/EUR gefordert.

Nach wie vor, leidet der Export in der Schweiz stark unter dem hohen Franken, der die Wettbewerbssituation deutlich verschlechtert. Der Einzelhandel in der Schweiz bekommt den Grenztourismus aufgrund deutlich niedriger Preise in Deutschland sowie der MwSt. Erstattung ebenfalls massiv zu spüren. Auch der Tourismus ist in der Schweiz rückläufig.

Der Staat und die Banken versuchen mit entsprechenden Maßnahmen eine Schwächung des Franken zu erreichen. So wurden Zusatzkosten für Kontoinhaber im Ausland eingeführt. Ehemals kostenlose Konten wurde erst mit 60 CHF und ab 2015 von einzelnen Banken sogar mit 180 CHF Kontoführungsgebühren im Jahr belastet. Die Schweizer Nationalbank hat Negativzinsen von -0,75% eingeführt, was nicht nur für ausländische Investoren sondern auch für die Schweizer Pensionskassen ein richtiges Problem darstellt. Wäre die Schweiz mit ihrem legendären Bankgeheimnis nicht so sehr daran interessiert, dass ausländische Anleger ihr Geld in andere Währungen investieren um so den Franken zu schwächen, hätte die Schweiz u.E. nie am 27.05.2015 dem Beitritt zum automatisierten Informationsaustausch zugestimmt. Ab 2017 wird die Schweiz und die 28 EU-Länder die Kontodaten erheben und ab 2018 auszutauschen.

In der Summe können wir einen massiven Rückgang von neuen Grenzgängern beobachten. Zusätzlich verlieren immer mehr Grenzgänger ihre Jobs oder müssen geänderte Arbeitsverträge akzeptieren, mehr arbeiten, Lohnverzicht, etc.

Derzeit sehen wir lediglich im Gesundheitswesen, Chemie, Pharma und im Handwerk eine entsprechende Nachfrage aus der Schweiz.

FAZIT: Sie sollten sich im Vorfeld über den Schweizer Lohnrechner auf der nächsten Seite das marktüblichen Gehalt ermitteln, damit Sie sich nicht ggf. geblendet durch den aktuell starken Kurs zu preiswert verkaufen.

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